Die Malerschule von Rouen

Die Malerschule von Rouen

Rouen, das Seinetal und die Normandie im weiteren Sinne gelten als Land des Impressionismus. Die Stadt Rouen hat insbesondere in der Malerei des 19. Jahrhunderts eine sehr wichtige Rolle gespielt.  Bekannte Maler wie Claude Monet, Alfred Sisley, Paul Gauguin oder Camille Pissarro kamen für einen Aufenthalt nach Rouen oder haben dort gelebt und Monumente und Stadtviertel (die Boieldieu-Brücke, die Kathedrale Notre-Dame, den Blick vom Hügel Sainte-Catherine oder die Rue de l‘Epicerie), wie auch die Seineufer und das Umland (La Bouille und Sahurs) verewigt.

Geschichte der „Schule von Rouen“ und ihrer legendären Maler

Am Rande dieser weltweit berühmten Impressionismusströmung war Rouen auch die Wiege des Post-Impressionismus. Zu dieser Bewegung gehörte viele Jahre lang eine prestigeträchtige Malerschule, die heute unter dem Namen der Malerschule von Rouen bekannt ist und zu der Maler wie Albert Lebourg, Charles Angrand, Robert-Antoine Pinchon, Marcel Couchaux, Charles Fréchon oder Joseph Delattre gehörten.

Die Malerschule von Rouen bestand aus jungen Künstlern, die zwischen 1849 und 1890 in Rouen und der Region um die Seineufer geboren worden waren.

Es gelang ihnen, in ihren Werken ihre Bindung an die heimatliche Region zum Ausdruck zu bringen, aber auch, die luftige, wechselhafte und nebelige Luft darzustellen, die so charakteristisch für die Seineufer und die Knicklandschaften der Normandie ist.

Claude Monet und seine Kathedralen

Verbringt man einige Tage in Rouen, wird man die noch lebendige Vergangenheit des berühmten impressionistischen Malers in der Hauptstadt der Normandie sicherlich...

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